Traumatherapie

TRAUMATHERAPIE MIT HYPNOSE UND EMDR

Zur nachweislich wirkungsvollen Behandlung von Flashbacks, intrusiver Symptomatik, Traumafolgestörungen u.a. setzt Wolfgang Oswald Techniken der Hypnosetherapie und es EMDR ein. Die Abkürzung EMDR steht für „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“.

Diese kurzzeittherapeutische Methode entwickelte die Amerikanerin Dr. Francine Shapiro ab 1987. Typisch sind die schnellen Augenbewegungen (rechts-links, „Scheibenwischer-Technik“). Die Wirksamkeit von EMDR ist durch eine höhere Anzahl von Publikationen wissenschaftlich nachgewiesen worden als irgendeine andere klinische Behandlungsform für psychische Traumata.
In der Folge einer Traumatisierung (schockierende Erlebnisse, Missbrauchserfahrungen, Unfälle, plötzlich hereinbrechendes Unglück, „gerade noch überlebt“/Nahtoderfahrungen) kommt es zu quälenden Symptomen, wie zB „Flash-Backs“. Patienten berichten, dass immer wieder derselbe Film abläuft, dass auch neue (positive) Erfahrungen immer wieder überlagert werden von den traumatischen Erfahrungen.

Durch den stark standardisierten, klinisch gut erprobten Ablauf gelingt es in einer Kombination von EMDR und Hypnose sehr gut die Symptome in Folge einer Traumatisierung zu behandeln, zu lindern, zu reduzieren und sogar zum Verschwinden zu bringen – ganz gleich, ob das Trauma erst vor kurzer Zeit stattgefunden hat oder schon länger zurückliegt.

Oft kommt es vor, dass in einer laufenden Therapie schwierige Themen nicht bearbeitet werden können, weil -verkürzt gesagt- eine traumatische Blockade im Gehirn besteht; ein Nachdenken und Verarbeiten im therapeutischen Gespräch ist nicht möglich. Die Technik des EMDR wirkt direkt auf das Gehirn und setzt neurobiologische Prozesse in Gang, die erst eine weitere Verarbeitung ermöglichen. Nach einer EMDR-Behandlung bekommen Therapien einen neuen positiven Schwung, es kann auf einer tieferen Ebene eine Verarbeitung stattfinden.