Blog & aktuelle Termine

16. Oktober 2017: Ankündigung Seminar Dr. Agnes Kaiser Rekkas im Juni 2018 in Griechenland https://kaiser-rekkas.de/#lebenslust – der Hashtag ist gleichzeitig Programm für die Fortbildungswoche für graduierte Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten.

12. Oktober 2017: Träume hypnotherapeutisch bearbeiten – Dr. Agnes Kaiser Rekkas zeigt wie. In einem Seminar am 27. und 28. Oktober 2017 in Wien.  Es gibt noch wenige Restplätze. Dieses Seminar bietet didaktisch präsentiert und praktisch trainiert drei hypnotherapeutische Einheiten zum Thema Hypnose und Träume:

— 1. Hypnosearbeit am Inhalt eines Traumes: Als Umformulierung tieferer Fragestellungen, Widersprüche, Probleme, aber auch Kompetenzen und Botschaften in surrealistisch anmutenden inneren Filmen, sind Träume von unschätzbarem Wert und liefern reichlich Material für die Trance-Arbeit. In Hypnose steigen wir wieder in die Bilder und gefühlsmäßige Stimmung des Traumes ein und vervollständigen das Traumgeschehen, träumen sozusagen weiter. Dabei können wir Vermiedenes näher betrachten, Unerledigtes erledigen, die Gefahr bezwingen, ‚die Gestalt schließen‘ (nach Fritz Perls). Oft aber ist auch nur das Begreifen der Aussage des Traumes wesentlich, um Klärung und bestenfalls positive Bewältigung zu erzielen.

— 2. Hypnotisches Träumen: Das ‚Hypnotische Träumen’ mit therapeutischem Charakter bewirkt tiefe unbewusste Arbeit für die Lösung eines Problems oder das Erreichen eines Ziels. Es ermöglicht über Erfolge zu träumen oder auch nur über den Weg dahin. Das ‚Hypnotische Träumen’ wird während der Trance per Suggestion (möglichst ideomotorisch) induziert und kann sich sofort unter Hypnose ereignen und/oder auch im nächtlichen Schlaf.

— 3. Auflösen von Alpträumen: Mit einer speziellen Ideomotorischen Technik können quälende Alpträume und Träume in Krisen und beim Bild des PTBS leicht, sanft und erfolgreich aufgelöst und positiv verändert werden

29. März 2017: »Jenseits der Dunkelheit« – ein psychoanalytisches Symposium im Wienerwald auf der Sophienalpe. Findet statt von 22.-23. September 2017, Informationen und Anmeldungen bei Dr. Sylvia Zwettler-Otte.

1. März 2017: am Mittwoch, den 22. März 2017 findet von 18.30 – 22.30 Uhr ein Schnupperkurs Hypnose Psychotherapie statt, für Kandidatinnen und Kandidaten des Propädeutikums. Anmeldung unter office@oegatap.at

29. Dezember 2016: Die Forschung zeigt (oder auch ein einfacher Blick ins Internet), dass unter dem Begriff »Hypnose« alles mögliche verstanden wird. Von einem seriösen (und wirksamen) psychotherapeutischen Behandlungsverfahren bis hin zu zirkusartigen (und fragwürdigen) Darstellungen – all dies kann unter der Überschrift »Hypnose« zu finden sein. Wie kann man herausfinden, wer eine (psycho)therapeutische Form von Hypnose anbietet? Es gibt dazu ein Statement des Bundesministeriums für Gesundheit, das besagt, dass

»…diese wissenschaftlich fundierte Hypnosepsychotherapie strikt zu unterscheiden (ist) von nicht therapeutischer Hypnose, wie sie beispielsweise in Shows durch Hypnotiseurinnen (Hypnotiseure) vorgeführt (wird), zum scheinbaren Willensverlust der hypnotisierten Personen führt, oder von jenen Hypnoseangeboten, die als erlernte Techniken angewandt werden.«

Jede therapeutische Technik kann für andere Zwecke verwendet werden. Wenn Sie Fragen dazu haben –> kontaktieren Sie mich gerne! Sie finden auf dieser Website Verlinkungen zu Kolleginnen und Kollegen, die Hypnose als Psychotherapie oder als psychologische Behandlung anbieten.

30. November 2016: Im März 2017 gibt’s einen Vortrag in Berlin beim 30. Symposion
zur Geschichte der Psychoanalyse. Ich darf referieren, warum ich denke, dass Freud die Hypnose aufgeben musste – bzw. die Form von Hypnose, die Ende des 19. Jahrhunderts betrieben wurde.

28. November 2016: Das Programm des Frühlingsseminares der ÖGATAP ist veröffentlicht! Hypnosepsychotherapie und Autogene Psychotherapie in Salzburg. Prof. Dr. Michael Ermann widmet sich in seinem Hauptvortrag und vertiefend im anschließenden Seminar der intersubjektiven Wende im psychoanalytischen Prozess, dem Spielen mit dem Material und der damit verbundenen therapeutischen Beziehung als Mentalisierungshilfe. Im zweiten Hauptvortrag beschreibt Dr. Matthias Mende in seinem Modell der strukturellen Dimensionen der Hypnosepsychotherapie die praktische Relevanz von Struktur, Improvisation und Chaos im psychotherapeutischen Prozess. Fur graduierte Kolleginnen und Kollegen wird der inhaltliche Bogen von der Auseinandersetzung mit der »healthy gay male sexuality« uber die Vorstellung und Diskussion des Konzepts »Dream Sense Memory« bis zum Kennenlernen von Resilienz fördernden Methoden, wie Yogatherapie gespannt. Ein Seminar fur den Bereich der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, das sich auch an unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer am WBC fur Säuglings- Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie richtet, soll das Programm für graduierte Kolleginnen und Kollegen abrunden. Den Kandidatinnen und Kandidaten der psychotherapeutischen Ausbildung bieten wir dieses Jahr vier Anwendungsseminare, die von Eva Pollani, Martina Wittels, Matthias Mende und J. Philip Zindel angeboten werden. Ausdrücklich sind bei den Anwendungsseminaren auch graduierte Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten herzlich eingeladen, Kandidatinnen und Kandidaten haben aber Vorrang bei der Anmeldung. Interessierte Kandidatinnen und Kandidaten des Propädeutikums haben die Möglichkeit, bei Hans Kanitschar ein Einfuhrungsseminar in Hypnosepsychotherapie sowie bei Josef Voglsinger einen Schnupperkurs in der Autogenen Psychotherapie zu belegen.
Die PIAZZA am Freitag, als Rahmen fur Dialog und offenen Austausch, ist vor dem Abendessen geplant. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, an einem vergnuglichen Tagesausklang in der Großgruppe teilzunehmen.

17. Juni 2016: Hypnose-CDs gibt’s viele, die meisten sind nicht von Psychotherapeuten gesprochen, sondern von Schauspielern – wirkt nicht. Dr. Agnes Kaiser Rekkas hat qualitativ hochwertige Hypnose-CDs veröffentlicht.

19. Mai 2016: Von 11. – 13. November 2016 findet in Wien das Symposion »Psychoanalyse und Musik« statt – erstmals in Wien! Beim kommenden Symposion in Wien wird es um die Pause als strukturierendes Element von musikalischen wie psychoanalytischen Prozessen gehen. Die Pause unterbricht ein Geschehen und eröffnet ein »Dazwischen«: einen Raum für das Erleben des Wechselspiels von Anwesenheit und Abwesenheit. Pause kann schöpferisches Atemholen sein; sie kann mit Abstand und Trennung zu tun haben; sie kann als Bereicherung oder als Bedrohung erlebt, als Begegnung bzw. Fülle oder auch als Verlassen sein bzw. Leere erfahren werden. Werden Pausen auch durch einen Beginn und ein Ende definiert und können ihre Dauer und Form vorgegeben werden, so bleibt ihr Inhalt doch wesentlich unbestimmt und muss subjektiv gefüllt werden, nämlich in Begegnung mit der je eigenen inneren Welt. Die formale Festlegung von Anfang und Ende kann aber auch selbst zum Inhalt werden: man kann mit Pausen komponieren und strukturieren, und im Behandlungsverlauf werden sie selbst zum Inhalt gemacht. Als Livemusik konnte die Gruppe »Blums Brothers« gewonnen werden.

20. Oktober 2015: Am 6. Oktober 2015 ist unsere Kollegin und Lehrerin Dr. Claire Frederick überraschend verstorben. Sie hinterlässt eine schmerzliche Lücke in der Welt der Hypnose und der Ego-State Therapie.

7. Oktober 2015: Agnes Kaiser Rekkas bietet von 30.-31.10.2015 in Wien ein Seminar an zum Thema »Stress, Überlastung und Selbstfürsorge«. Es ist nicht nur eine sehr nützliche Fortbildung für graduierte Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten ist, sondern dient auch der eigenen Burnout-Prophylaxe. »In der Erschöpfungskrise und bei drohendem Burn out bietet die Hypnotherapie bewährte und zugleich einfach handzuhabende Techniken für primäre Selbstberuhigung, Erholung, Stärkung, Regeneration und Stabilisation. Psychotherapeutisch werden in Hypnose die Faktoren der Stressgenese eruiert, um mögliche (Loyalitäts-)Konflikte, Trigger, Scripts, Lebensmottos und krankmachende innere Dialoge zu entdecken, zu entmachten und zu ersetzen. Zielsetzung ist dann eine verbesserte Selbstorganisation in Bezug auf z. B. Abgrenzung, Selbstrespekt, Selbstwertschätzung, Selbstliebe und Selbstfürsorge.«

17. August 2015: Die schweizerische Ärztegesellschaft für Hypnose veröffentlich auf ihrer Website die Publikationen der letzten Jahre – sehr lesenswert für praktizierende Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten – aller Richtungen, nicht nur Hypnose Psychotherapie.

15. August 2015: Das Bild veranschaulicht den weitreichenden Einfluss Sigmund Freuds auf die Psychotherapie und die Psychoanalyse. Freud hat seine Wissenschaft, die Psychoanalyse, aus seinen Erfahrungen und aus seinem Scheitern mit der Anwendung von Hypnose entwickelt.

FreudsAnalysanden

14. August 2015: Zum Verhältnis von Psychoanalyse und Hypnose – (Auszüge aus meinem Vortrag vom Jänner 2015).

Freud war in Bezug auf Hypnose und Suggestion gleichzeitig ein Wissender und Unwissender. Er wusste über den Hypnotismus der damaligen Zeit sehr gut Bescheid, insofern war er ein Wissender. Er war nachträglich gesehen ein Unwissender, weil die Hypnose damals eine noch sehr limitierte Technik war und konnte noch nicht von den Erkenntnissen der folgenden 100 Jahre profitieren: er musste die Hypnose damals aufgeben, weil er um Ende der 1890er Jahre noch nicht die Eckpfeiler dessen entwickelt hatte, was man heute psychoanalytisches bzw. psychotherapeutisches Setting nennt: wie selbstverständlich ist uns heute das Konzept der »therapeutischen Beziehung« – aber auch das gab es damals im Grunde nicht. Er war also aus damaliger Sicht ein Wissender, weil er den Hypnotismus seiner Zeit genau studiert hat. Aus heutiger Sicht war er ein Unwissender, weil ihn seine Schriften rückblickend als schlechten Hypnotiseur erscheinen lassen, der, dem Zeitgeist des ausgehenden 19. Jahrhunderts entsprechend, weitgehend autoritäre Behandlungen durchführte.

Wohl war Freud wissend über die Hypnose der damaligen Zeit, aber ungenau und unwissend dahingehend, dass unter dem Begriff »Hypnose« seit jeher alles mögliche subsumiert wird. Wir haben zwischenzeitlich etwas besser verstanden, dass jedesmal wenn der Begriff »Hypnose« fällt, geklärt werden müsste, was eigentlich gemeint ist: Jahrmarktspektakel oder klinische Behandlung. Wohl hat Freud begonnen differenzierter, überlegter und genauer über Hypnose nachzudenken als die meisten Hypnotiseure seiner Zeit. Er hat damit letztlich ein Tor aufgestossen, in das Milton Erickson, Erika Fromm und andere eintreten konnten. Bedauerlicherweise bestehen heute, auch in fachlichen Kreisen, immer noch die alten Missverständnisse: psychoanalytisch orientierte Psychotherapeuten haben häufig ein althergebrachtes Bild von Hypnose und umgekehrt haben viele Hypnosetherapeuten ein eher klischeehaftes Bild über Psychoanalyse, Deutung und Widerstandsarbeit. Ein Bild, das eher dem der Woody-Allen-Filme entspricht als der Realität der psychoanalytisch orientierten Psychotherapeuten. – Der Entwicklungsstand der Hypnose und Psychoanalyse von damals ist mit dem heutigen jedenfalls kaum vergleichbar.

2. März 2015: Es taucht immer wieder die Frage auf, was Hypnose vom Psychotherapeuten von anderen Formen der Hypnose unterscheidet. Dazu gibt es eine Klarstellung des Bundesministeriums für Gesundheit, die es erleichtert die verschiedenen Anwendungsbereiche zu unterscheiden. Nur beim Psychotherapeuten oder bei der Psychotherapeutin erhalten Sie therapeutisch wirksame Hypnosebehandlungen! uebersicht_ueber_formen_der_(therapeutischen)_hypnose

13. November 2014: Das Winterseminar 2016 für Hypnose Psychotherapie und Autogene Psychotherapie der ÖGATAP findet statt von Mittwoch 6. April bis Samstag 9. April 2016 – mehr dazu demnächst!

12 . November 2014: Psychoanalytische Grundlagen für die Hypnose beim ÖGATAP Kongress im Jänner 2015.

9. Oktober 2014: Nicht speziell Hypnose Psychotherapie – doch Yalom’s Anleitung zum Glücklichsein gehört gesehen, genauso wie »Die Rote Couch« gelesen gehört.

2. Oktober 2014: Die Jahrestagung der SMSH findet von 6.-8. November 2014 in in Balsthal in der Schweiz statt. Hier gibt es die Möglichkeit, einen Grundkurs in medizinischer Hypnose zu besuchen oder anwendungsspezifische Seminare für die ärztliche und psychotherapeutische Praxis zu belegen.

18. September 2014: M.E.G.-Jahrestagung in Bad Kissingen von 19.-22. März 2015, also zwei Wochen nach dem Winterseminar der ÖGATAP. Diesmaliger Tagungsschwerpunkt sind Trancephänomene in Therapie und Gesellschaft.

16. September 2014: Der Link zum Winterseminar für Hypnose Psychotherapie 2015 ist online! Es findet von 4.-7. März 2015 statt.

11. September 2014: Das neue Programm des Winterseminares für Hypnose Psychotherapie der ÖGATAP in Salzburg 2015 ist da. Das Seminar findet von 4.-7. März 2015 in St. Virgil statt. Es gibt Angebote für Hypnose in der Psychotherapie sowohl für graduierte Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten aller Richtungen als auch für die Kandidatinnen und Kanditaten der Hypnose Psychotherapie. Das Onlineprogramm folgt in den nächsten Tagen. Wenn Sie eine Printversion wünschen, wenden Sie sich bitte an das Büro der ÖGATAP.